SPB: Zuda setzt die Messlatte für die Pole in Most

SPB: Zuda setzt die Messlatte für die Pole in Most

Kennt sich auf seiner Heimstrecke am besten aus: Stepan Zuda setzt die Messlatte hoch und sichert sich die Pole Position in Most. Foto: Dino Eisele
Kennt sich auf seiner Heimstrecke am besten aus: Stepan Zuda setzt die Messlatte hoch und sichert sich in der Sportbike-Klasse die Pole Position in Most. Foto: Dino Eisele

Stepan Zuda (Freudenberg RORA-PALIGO Racing) startet beim dritten Saisonwochenende der EURO MOTO Sportbike in Most von der Pole Position. Der Lokalmatador setzte bereits im ersten Qualifying am Samstagmorgen in 1:40,146 Minuten die Bestzeit und verteidigte diese auch im zweiten Zeittraining erfolgreich. Damit sicherte sich der Tscheche vor heimischem Publikum die beste Ausgangsposition für das erste Rennen am Samstagnachmittag. „Es ist hier definitiv nicht einfach zu fahren. Durch die hohen Temperaturen ist es körperlich sehr anstrengend. Umso glücklicher bin ich, dass wir das Motorrad so gut abgestimmt haben. Es funktioniert richtig gut und ich freue mich natürlich riesig, ausgerechnet hier in Most auf der Pole Position zu stehen“, sagte Zuda nach dem Qualifying.

Bruno Ieraci (RT Motorsports) qualifizierte sich mit einem Rückstand von lediglich 0,413 Sekunden auf Startplatz zwei. Direkt daneben steht Tobias Kitzbichler (ViVa by Peuker & Streeb), dem auf seiner Aprilia RS660 lediglich drei Tausendstelsekunden auf den Italiener fehlten. Ruben Bijman (Freudenberg RORA-PALIGO Racing) komplettiert die erste Startreihe, nachdem er nur 0,089 Sekunden hinter Kitzbichler blieb. Damit trennen die ersten vier Fahrer gerade einmal eine halbe Sekunde – beste Voraussetzungen für einen packenden Kampf um den Sieg.

Luis Rammerstorfer crasht in Q1 früh

Auch die zweite Startreihe ist hochkarätig besetzt. Mika Siebdrath (Freudenberg RORA-PALIGO Racing) qualifizierte sich als bester Deutscher auf Rang fünf und teilt sich die Reihe mit Teamkollege Luis Rammerstorfer sowie dem tschechischen Gaststarter Troy Sovicka (Panattoni BGR Smrž Racing).

Für Rammerstorfer verlief das Qualifying dabei zweigeteilt. Der Österreicher stürzte bereits in seiner dritten Runde des ersten Zeittrainings, blieb dabei jedoch unverletzt. Auch seine Triumph Daytona 660 wurde nur leicht beschädigt, sodass einem weiteren Einsatz nichts im Wege stand. Seine zuvor gefahrene Bestzeit von 1:41,404 Minuten reichte am Ende dennoch für Startplatz sechs. Im zweiten Qualifying konnte er sich bei Temperaturen von deutlich über 35 Grad nicht mehr steigern und geht damit aus der zweiten Startreihe in das erste Rennen.

Komplettiert werden die Top Ten von Tom Kuil, Alexander Weizel und Kiyano Veijer. Das Trio startet von den Positionen acht bis zehn und dürfte alles daran setzen, den Anschluss an die Spitzengruppe nicht abreißen zu lassen. Gerade auf dem engen und überholfreundlichen Kurs in Most bieten sich dafür bereits in den ersten Rennrunden zahlreiche Möglichkeiten.

Quick-Start-Verfahren für alle Rennen

Aufgrund der hohen Temperaturen in Most wird an diesem Wochenende außerdem das reguläre Startverfahren in allen EURO MOTO-Klassen ausgesetzt. Stattdessen kommt das sogenannte Quick-Start-Prozedere zur Anwendung. Dadurch verbringen Fahrer und Teams deutlich weniger Zeit in der Startaufstellung, um die Belastung durch die Hitze so gering wie möglich zu halten.

Das erste Rennen der EURO MOTO Sportbike startet am Samstagnachmittag um 15:55 Uhr. Das zweite Rennen folgt am Sonntag um 11:50 Uhr. Beide Läufe werden live im Stream unter euromoto.racing/live übertragen.

EURO MOTO Sportbike, Ergebnis Qualifying:

  1. Stepan ZUDA (#23/CZE), Triumph Daytona 660
  2. Bruno IERACI (#8/ITA), Triumph Daytona 660
  3. Tobias KITZBICHLER (#38/AUT), Aprilia RS660
  4. Ruben BIJMAN (#17/NLD), Triumph Daytona 660
  5. Mika SIEBDRATH (#98/GER), Triumph Daytona 660
  6. Luis RAMMERSTORFER (#13/AUT), Triumph Daytona 660
  7. Troy SOVICKA (#G21/CZE), Yamaha YZF-R7
  8. Tom KUIL (#55/NLD), Triumph Daytona 660
  9. Alexander WEIZEL (#22/GER), Aprilia RS660
  10. Kiyano VEIJER (#53/NLD), Triumph Daytona 660
  11. Rick KOOISTRA (#20/NLD), Triumph Daytona 660
  12. Max STAUFFER (#27/AUS), Yamaha YZF-R7
  13. Micky WINKLER (#86/GER), Aprilia RS660
  14. Jay-Jay DEN HOED (#44/NLD), Yamaha YZF-R7
  15. Maksymilian PALMOWSKI (#95/POL), Aprilia RS660
  16. Ty HENRIKSEN (#46/DNK), Aprilia RS660
  17. Julian VAN KALKEREN (#34/NLD), Triumph Daytona 660
  18. Magnus KRISTOFFERSEN (#30/DNK), Aprilia RS660
  19. Lucas SØRENSEN (#18/DNK), Aprilia RS660