Max Enderlein hat 2019 den Titel in der IDM Supersport 600 verteidigen können. Bei sechs Rennen war der Sachse unschlagbar. Sogar ein Eintrag im Internet-Nachschlagewerk Wikipedia ist ihm gewidmet. Für 2020 waren Auftritte in der Supersport-Weltmeisterschaft angemeldet. Doch jetzt verkauft der 23-jährige Sachsen-Blitz im Internet seine Pirelli-Slicks. Was ist passiert und wie geht es weiter beim Wahl-Dresdener?
Max Enderlein is on his way home from a motocross and supermoto track in Thuringia when we call him. He spent the weekend tearing up the track with Julian Puffe, Toni Finsterbusch, and Jan-Ole Jähnig. It’s been possible to ride there again for the past three weeks, and the IDM guys jumped at the chance right away.
Normalerweise hätte sich Enderlein aber derzeit im Supersport-WM-Modus befinden sollen. Doch Corona hat alles verändert. „Da kann man nichts machen, aber letztlich hat es alle betroffen“, lässt er die Situation Revue passieren. Für ihn wird sich mit dem Team Freudenberg-SMC WorldSSP Academy in der Supersport-WM vorerst kein Rad drehen. „Ich werde wohl eher Profilreifen für IDM-Einsätze brauchen“, denkt er in die nahe Zukunft. Die Voraussetzungen für drei oder sogar vier WM-Einsätze wären laut Enderlein für 2020 allerdings optimal gewesen: „Ich hatte ein richtig gutes Paket am Start.“ Ob sich das auch im kommenden Jahr realisieren lässt, steht in den Sternen. „Es hat nicht viel zu tun damit, was ich will, sondern eher damit, was geht. Man muss den finanziellen Hintergrund betrachten. Durch die letzten zwei Monate hat sich wirtschaftlich einiges verändert und die Sponsorensuche wird noch schwieriger. Einen Plan für 2021 gibt es noch nicht. Alles ist ungewiss, auch ob es Großveranstaltungen geben wird.“
However, the IDM is giving Yamaha R6 rider Enderlein a chance and says, “I do think there will be some action in 2020 and that races will be held. That’s more likely to happen than at the World Championship level.”

