Das vergangene Wochenende geht in die Geschichte ein. Zum ersten Mal hat eine europäische Motorradmarke einen Podestplatz bei den prestigeträchtigen „Suzuka 8 hours“ geholt. Für BMW ist auch der dritte Platz beim japanischen Langstrecken-Klassiker wie ein Sieg in der FIM Endurance World Championship. EURO MOTO-Star Markus Reiterberger war als Fahrer auf der M 1000 RR mit der Startnummer 37 live dabei.
„Endlich haben wir in Suzuka den Sprung aufs Podium geschafft“, war Reiterberger glücklich und umarmte so ziemlich alle, die nach acht anstrengenden Stunden rund um das BMW Motorrad World Endurance Team standen. „Ich bin schon seit vielen Jahren mit diesem Motorrad und diesem Team hier – und jetzt haben wir es endlich geschafft. Es war ein langer und harter Weg. Wir hatten auf trockene Bedingungen gehofft, denn ich glaube, dann wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Im Regen war es für uns nicht ganz so einfach.“

Der japanische Langstreckenklassiker wird seit 1978 ausgetragen, und bisher gelang es keiner europäischen Marke, auf das Podest zu fahren – bis zur Auflage 2026. Bei extrem tückischen Bedingungen sicherten sich Michael van der Mark (NED), Markus Reiterberger (GER) und Steven Odendaal (RSA) den dritten Platz. Die letzte halbe Stunde musste hinter dem Safety Car gefahren werden, weil zu viel Wasser auf der Strecke stand.
Das BMW Motorrad World Endurance Team war zudem das bestplatzierte fest in die FIM EWC eingeschriebene Team. Denn der Sieg und Rang zwei gingen an starbesetzte Mannschaften von Honda und Yamaha, die eigens für dieses Rennen zusammengestellt wurden. Dazu gehörten unter anderem die Fahrer Jonathan Rea, Takumi Takahashi, Jack Miller und Andrea Locatelli. In der Weltmeisterschaftswertung hat das BMW Motorrad World Endurance Team damit weiter aufgeholt.

