SPB: Weizel ist einer von fünf

SPB: Weizel ist einer von fünf

Beim Start in Schleiz im vergangenen Jahr, war Alexander Weizel noch in seinem Lehrjahr. In dieser Saison will er zusammen mit seinem eigenen Team klar nach vorn. Foto: Dino Eisele

Alexander Weizel gehört in dieser Saison zu den wenigen deutschen Fahrern in der Sportbike-Klasse der EURO MOTO. Von aktuell 22 eingeschriebenen Piloten kommen in dieser Saison fünf aus Deutschland. Einer von ihnen ist der 18-Jährige aus Grettstadt, der in sein zweites Jahr in dieser Klasse geht und dabei einen klaren Schritt nach vorn machen will.

Nach seinem Debüt im vergangenen Jahr im AK Racing Team an der Seite von Korbinian Brandl tritt Weizel nun mit seinem eigenen Weizel Racing Team an. Gefahren wird weiterhin auf der Aprilia RS 660.

Die erste Saison bezeichnet Weizel selbst als Kostprobe. „Das erste Jahr war ein großes Lehrjahr, vor allem mit neuem Team, neuem Motorrad und einer ganz neuen Klasse“, sagt der Aprilia-Pilot mit der Startnummer 22, der erst 2023 seine erste komplette Rennsaison überhaupt absolvierte, damals im Northern Talent Cup.

Für 2026 setzt sich der 18-Jährige nun klare Ziele. „Ich erwarte dieses Jahr viele Platzierungen in den Top 7.“ Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit im eigenen Team noch enger werden. „Deshalb haben wir uns auch entschieden, alleine einzusteigen.“

Wenn der Schweinfurter auf seine vergangenen Saison zurückblickt, sieht er seine größten Fortschritte vor allem in den direkten Duellen. „Ich habe mich insgesamt stark gesteigert, aber die Zweikämpfe und die erste Kurve nach dem Start waren meine größten Lernmomente. Davon will er auf jeden Fall mehr.

Mit neuem Team und klarem Fokus ist dementsprechen groß auch die Vorfreude auf den Saisonstart: „Ich freue mich auf das hohe Niveau dieses Jahr und viele spannende Fights.“ Ein erfolgreiches Jahr bedeutet für ihn vor allem eines: „Regelmäßig auf dem Podium stehen.“ Lange warten muss er zum Glück nicht mehr. Schon in zwei Wochen wird es für ihn bereits beim Debüt der EURO MOTO auf dem Sachsenring ans Eingemachte gehen.

 

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