SPB: Štěpán Zuda spontan vierter Mann bei Freudenberg

SPB: Štěpán Zuda spontan vierter Mann bei Freudenberg

Aus dem geplanten Fahrer-Trio ist ein Quartett geworden. Štěpán Zuda sorgt für noch mehr internationales Flair. Text: Anke Wieczorek; Foto: Team Freudenberg

In der Supersport-Klasse ging es für den Tschechen Štěpán Zuda trotz der beiden Podiumsplätze in Most nicht weiter. Stattdessen verstärkt der 20-Jährige ab jetzt das Team Freudenberg RoRa – Paligo Racing in der EURO MOTO Sportbike-Klasse. Die Sachsen haben damit kurzfristig einen vierten Fahrer unter Vertrag genommen.

Triumph statt Yamaha. Sportbike statt Supersport. Zuda startet in der kleineren Klasse neu durch. Was bleibt, ist eine vertraute Person um ihn. Crewchief William Fricke, mit dem er letztes Jahr zusammenarbeitete, war bereits vor ihm zur Freudenberg-Mannschaft gewechselt, um das Team personell zu verstärken. Das macht die Zusammenarbeit für beide einfach.

Mit der Verpflichtung setzt Teamchef Carsten Freudenberg ein klares Zeichen. „Mit Štěpán gewinnen wir einen sehr erfahrenen und schnellen Fahrer, der perfekt in unser Line-up passt. Gemeinsam mit Ruben Bijman haben wir nun schon zwei Piloten, die aus der Supersport-Kategorie kommen und viel Erfahrung in unser Triumph-Sportbike-Projekt einbringen.“

Vier Fahrer aus vier Ländern

Das Fahreraufgebot von Freudenberg RoRa – Paligo Racing präsentiert sich damit international und vielseitig:Ein tschechischer, ein österreichischer, ein niederländischer und ein deutscher Fahrer bilden eine spannende Mischung für die kommende Saison. Neben Zuda sind das Luis Rammerstofer, Ruben Bijman und Mika Siebdrath.

Zuda äußert sich begeistert: „Ich freue mich sehr, Teil eines Teams mit großer Erfolgsgeschichte in der IDM und auf WM-Niveau zu werden – das ist Motivation und Herausforderung zugleich. Ich bereite mich maximal vor, ob im Gym, beim Eishockey oder Skifahren. Ich gehe ohne Erwartungen rein, habe aber klare Ziele – am wichtigsten ist für mich der Spaß am Fahren, denn dann bin ich am stärksten. Der Umstieg von Supersport auf Sportbike wird eine Herausforderung, aber ich will das Bike schnell verstehen und mich optimal darauf einstellen.“