SSP: Geiger ještě není v oslavném režimu

SSP: Geiger ještě není v oslavném režimu

Wo Geiger ist, ist vorn. Der Titelfavorit aus Mannheim gewann auf seiner Heimstrecke den ersten Lauf im EURO MOTO Supersport-Finale. Text: Anke Wieczorek, Fotos: Dino Eisele

Bei Dirk Geiger passt eigentlich alles. Pole Position und Sieg im ersten Rennen der EURO MOTO Supersport in Hockenheim. Ihn trennen jetzt 32 Punkte von seinem Verfolger Daniel Blin. Rein rechnerisch könnte der Yamaha-Fahrer den Meistertitel bereits feiern. Macht er aber noch nicht.

Der Grund sitzt in Assen. Ein Protest aus dem dortigen Rennen ist noch nicht endgültig geklärt. Sollte Blin (Ducati) seine aberkannten Punkte in der Berufung zurückbekommen, wäre Geigers aktueller Vorsprung plötzlich zu klein. Also verschiebt der 24-Jährige die Meisterfeier lieber noch. Erst sollen alle Zweifel beseitigt sein, bevor es in den Party-Modus geht.

Sportlich ließ Geiger heute keine Fragen offen. Der Mannheimer war nicht zu bremsen und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. 3,769 Sekunden betrug sein Vorsprung auf Blin im Ziel. „Der Speed von Dirk war heute auf einem komplett anderen Level“, musste sein einzig verbliebener Titelrivale anerkennen.
Geiger weiß allerdings auch, wem er das zu verdanken hat. Nach dem Rennen bedankte sich der Yamaha-YZF-R9-Fahrer brav bei seinem Apreco-Team und bei Yamaha Deutschland. Morgen soll auf seiner Heimstrecke der nächste Sieg folgen – und damit möglichst auch der endgültige Haken hinter der Meisterschaft.

Hinter Geiger ging es deutlich turbulenter zu. Blin, Luca de Vleeschauwer (Yamaha), Luca Göttlicher (MV Agusta) und Lennox Lehmann (Yamaha) bildeten zunächst die Verfolgergruppe. Als „Lucky Luc“ auf Rang drei vorgerückt war, bekam de Vleeschauwer bei einem Überholversuch allerdings eine harte, aber herzliche Abfuhr.
Im letzten Renndrittel verschoben sich die Verhältnisse. De Vleeschauwer und Lehmann fielen zurück, während sich Göttlicher an einem Manöver gegen Blin versuchte. Der Mut des 19-jährigen MV Agusta-Fahrers war zu groß. Er stürzte, stand wieder, fuhr weiter und kam noch als Neunter ins Ziel. Das Intermezzo brachte Lehmann auf den dritten Platz.

Weiter hinten gab es ebenfalls reichlich Action. Freddie Heinrich, einziger Kawasaki-Fahrer im Feld, hatte sich nach harten Kämpfen aus den Klauen von Max Stauffer (Yamaha) und den Honda-Teamkollegen Julius Caesar Rörig und Julius Ahrenkiel-Frellsen befreit und wurde Siebter.

VŠECHNY VÝSLEDKY