SPB: Korbinian Brandl setzt auf Neustart im eigenen Team

SPB: Korbinian Brandl setzt auf Neustart im eigenen Team

Korbinian Brandl
Korbinian Brandl will es erneut wissen: Der Aprilia-Pilot startet auch in diesem Jahr in der Sportbike-Klasse, nimmt jedoch ein paar Veränderungen im Team vor. Foto: Dino Eisele

Für Korbinian Brandl heißt es in der neuen Saison „back to the roots“. Der 19-Jährige bleibt der Sportbike-Klasse treu, geht 2026 aber wieder bewusst einen Schritt zurück und setzt mit RBR-Racing auf ein kleineres, eigenes Team. Für den Oberndorfer ist es bereits die vierte Saison in der Meisterschaft und die zweite in der Sportbike. Nach seinen Anfängen in der Supersport 300 geht er nun auch in der EURO MOTO an den Start.

Dass Brandl das Potenzial hat, vorne mitzumischen, hat er im vergangenen Jahr bewiesen. Im AK Racing Team, gemeinsam mit Alexander Weizel, gelang ihm vor allem in der zweiten Saisonhälfte ein klarer Entwicklungsschub. Gleich dreimal stand er auf dem Podium. Es waren seine bislang stärksten Ergebnisse. Eine entscheidende Rolle spielte dabei die Zusammenarbeit mit einem neuen Fahrwerksmechaniker, die jedoch zunächst Zeit brauchte. „Wir mussten uns erst finden. In Assen haben wir dann einen großen Schritt nach vorne gemacht. Das war für mich der Gamechanger“, blickt Brandl zurück.

Nach diesem erfolgreichen letzten Jahr geht es nun schon bald in die neue Saison, allerdings unter anderen Voraussetzungen. Brandl stellt sich wieder eigenständig auf und tritt mit einem dreiköpfigen Team an. Der Schritt ist bewusst gewählt. „Das passt für uns in diesem Jahr einfach besser. So können wir uns wieder mehr auf uns selbst konzentrieren“, erklärt er. Was er in diesem Jahr jedoch beibehält, ist die Zusammenarbeit mit seinem Fahrwerksmechaniker, den er in sein eigenes Team mitnimmt. Damit bringt er auch das bewährte Setup mit und schafft die Grundlage, an die starken Ergebnisse anzuknüpfen oder sogar noch einen Schritt weiterzugehen.